Über mich.


Aufgewachsen bin ich in einer Patchwork-Familie - so würde man das heute nennen. Aufgefallen ist mir das nie, wichtig war es auch nicht. Wichtig war manchmal, dass wir mit wenig Geld in unserer Kindheit in den 60er und den 70er Jahren aufgewachsen sind. Es waren überwiegend glückliche Jahre. Jahre, in denen Angst davor, einmal arbeitslos zu werden, etwas Unbekanntes war. Arbeit und Arbeiten gehen war normal - und kein Schreckenszenario.

 

Die steigenden Zahlen von Arbeitslosen und das Ende des „Wirtschaftswunders“ nahm ich zur Kenntnis. Aber ein funktionierender Sozialstaat – mit leichten Blessuren ab den 80er Jahren – war während meines Studiums nicht so von Belang. Studium: Viel Zeit, auch um ehrenamtlich zu arbeiten, politisch aktiv zu sein, und auch zu arbeiten, um Geld zu verdienen. Der Sozialstaat half, wenn es mal eng wurde. Nach dem Studium konnte ich eine Aufgabe für Betriebsräte in einem Schiffbau-Konzern übernehmen. 1995 war der Konzern dann in einer schlimmen Krise, seit Mai 1996 in der Insolvenz. Danach half ich in einer Transfergesellschaft, die Menschen vor Arbeitslosigkeit zu bewahren. Und war dann seit 1995 Unternehmensberater, erst in einer Anstellung bei der Transfergesellschaft, dann selbstständig in eigener GmbH, dann seit 2002 mit mehreren Büros und Angestellten im Nordwesten. Seit 2012 bin ich alleine unterwegs. Wichtig ist mir seit 1995 immer gewesen, dass ich die Arbeit mag, die ich mache – und das ziehe ich auch konsequent durch. Manchmal heißt das, weniger Geld zu verdienen, als möglich wäre. Authentisch bleiben – das ist mir wichtiger als alles andere. Was ist bei Dir das wichtigste an Deiner Selbstständigkeit?

 

An meiner Arbeit gefällt mir, dass ich UnternehmerInnen und ExistenzgründerInnen helfen kann, Ideen und Vorstellungen auf stabile Grundlagen zu stellen. Und es gefällt mir auch, daran zu arbeiten, neue Wege zu gehen, die ein bestehendes Unternehmen noch besser machen.

 

Am besten bin ich, wenn es darum geht, schnell Lösungen für Probleme zu finden - ich schaffe es auch in sehr schwierigen Situationen, Lösungen gemeinsam zu erarbeiten, die tragfähig sind, und motivieren, nach dem ersten Schritt dann auch den nächsten und übernächsten zu machen:

 

Alles verändert sich, aber nichts von alleine!